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STRUKTUREN

ZEICHNUNG | MALEREI | SKULPTUREN

Ausstellung im Kulturturm am Trollseeweg

In der Zeit vom 12. Juni 2010 bis zum 5. Juli 2010 zeigen 5 Künstlerinnen und Künstler eine Auswahlihrer Arbeiten, die sich im weitesten Sinne mit der Beschaffenheit und Wirkung von Oberflächen beschäftigen. In der Ausstellung, die sich „ STRUKTUREN „ nennt, werdenKohlblätter, Steine, rostige Gegenstände, Rinden und Holzstücke sowie andere Fundstückeaus Natur und Technik genau unter die Lupe genommen. Der einzelne Gegenstand erhält dadurch eine neue Identität und besondere Ästhetik. In Kombination mit anderen Objektenentstehen andere Sinnzusammenhänge, neue Bildwelten und ungewohnte Raumkonstruktionen.

Christine Pirk, Marie-Luise Westendorf und Vera Labrenz malen und zeichnen in der Kunstwerkstatt Kleinsolt unter der Leitung des Künstlers Uwe Michelsen. Es entstehenüberwiegend Pastelle und Farbstiftzeichnungen, in denen zuweilen collageartig Fundstücke und Fotos eingearbeitet werden.

Bernd B. und Hans-Werner  Malskies arbeiten dreidimensional und stellen aus Holz, Stein und Fundstücken Skulpturen her.Alle Künstlerinnen und Künstler leben im Kreis Schleswig-Flensburg, nur Hans-Werner Malskies lebt in Laboe bei Kiel. Dort erhält er, in einer seit Jahren bestehenden Volkhochschulgruppe, Anregungen und technische Kenntnisse, um Holz und verschiedene Steinarten bearbeiten zu können.

Die gestalterische Vorgehensweise ist  bei allen Künstlerinnen und Künstlern weitgehend identisch. Ein Objekt aus der Alltagswelt, zum Beispiel ein Kohlblatt oder ein schöner Stein, fällt dem Kunstschaffenden ins Auge, Farbgebung, Struktur und Form regen zur Gestaltung an. Die Umsetzung vom Alltagsgegenstand zum Kunstobjekt ist allerdings bei allen individuell unterschiedlich. Mal werden mehrere Objekte zu realistischen Stillleben zusammengestellt. Andere wählen nur Ausschnitte und stellen sie vergrößert dar, so dass man den ursprünglichen Gegenstand nur erahnen kann, während die Skulpturen weitgehend vom Gegenständlichen gelöst sind. Dem Betrachter bleibt bei allen Arbeiten viel Raum für eigene Fantasiewelten und  vielleicht schärft die Ausstellung den Blick für die manchmal unscheinbaren Gegenstände des Alltags.