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Im Bunker

Raum der leisen Stimmen
1. Oktober 2004 bis 30. November 2004

Mit dieser Ausstellung, die den Untertitel „Eine Installation zum Thema Gewalt“ trug, konnte der Kulturturm am 1. Oktober 2004 erfolgreich eingeweiht werden.

Gewalt ist korrupt. Gewalt zerstört. Und Gewalt zerfrisst die Seele der Menschen.
So beschrieben der Maler und Schriftsteller Gerrit Bekker, der Autor und Regisseur Karl Siebig und der Musiker Richard Wester ihre Motivation, eine Ausstellung zum Thema Gewalt zu gestalten. Was lag näher, als den ehemaligen Hochbunker als Rahmen dieser Schau zu nutzen.

Gezeigt wurden facettenreiche Inszenierungen, die mit den Mitteln Film, Bild, Musik, Licht, Ton, Text und Skulptur umgesetzt wurden.
In zwölf sehr unterschiedlichen Stationen wurde Gewalt thematisiert. Vom kriegerischen Szenario bis hin zur Alltagsgewalt und der Gewalt gegen behinderte Menschen und deren Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Resonanz auf diese erste Aktion im Kulturturm war überwältigend, nicht zuletzt wegen des umfangreichen Rahmenprogramms mit Lesungen, Konzerten und Performances. „Im Bunker- Raum der leisen Stimmen“ war somit ein äußerst vielversprechender Auftakt!