zum Inhalt

"Wundertüte" im Kulturturm

Die Semesteraufgabe vier Studierender aus dem Fachbereich der Kunstpädagogik der Uni Flensburg bestand darin, eine Ausstellung, die für den Flensburger Raum bereichernd ist, zu kuratieren.

Mit diesem Hintergrund hat die professionelle Flensburger Künstlerin Antje Fuchs in der Ausstellung „Wundertüte“ im Kulturturm des Holländerhofes im Trollseeweg 19A in Flensburg vom 19. bis 20. Januar 2013 in den Zeiten von 14.00 bis 18.00 Uhr ausgestellt.

Die Vernissage fand mit Empfang am Freitag um 18.00 Uhr in den Werkhallen des Holländerhofes statt.

Diese Ausstellung ist eine Gemeinschaftsarbeit verschiedener Parteien, hervorgerufen aus einer Kunstvermittlungsarbeit der Kunstpädagogikstudentinnen Imme, Anne, Barbara und Lisa, dessen Seminarsarbeit darin bestand, eine kuratorische Arbeit samt Öffentlichkeitsarbeit, Inhalt- und Künstlersuche, Ausstellungsorganisation sowie Kosten- und Finanzierungsplan, zu leisten.

Als Ausstellerin haben sich die vier Studentinnen die professionelle Flensburger Künstlerin Antje Fuchs ins Boot geholt, die durch die Arbeit mit großen schwarz- weißen Möwenplastiken bekannt ist.

Neben ihren plastischen Arbeiten fertigt Antje Fuchs Fotowandteppiche und korrespondierende Rauminstallationen an, sowie Kleider aus Recyceltem im neuen Gewand.

Ausgestellt wurde im dem Kulturturm des Holländerhofes, einem umfunktionierten Hochbunker des zweiten Weltkrieges.  Der Bunker bietet durch seine zwei ineinandergedrehten Treppenhäuser sehr interessante Räumlichkeiten für Installationen und die gesprengten Maueröffnungen in den zwei Meter dicken Wänden sind sehr imposant.

Konnte der Turm nach dem Weltkrieg nicht gesprengt werden, wird er heute von dem Holländerhof unter der Leitung von Hans-Nico Nissen als Kulturturm geführt und Ausstellungen werden unentgeltlich und mit einer ausgerichteten Vernissage in der großen angebauten Metallwerkstatt zwischen imposanten Maschinen unterstützt.

Während der Ausstellung gab es ein Bastelprogramm für Kinder und bei der Besichtigung der Ausstellung in Turm wurde um eine Spende von einem Euro für den Erhalt des Turmes gebeten.