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„TROLL–ART“ / Ein Turm – sechs Künstler

Flensburg - Trollseeturm - Trollseeweg 19a
26. Ausgust - 25. September 2011

Vernissage: 26. August 19 Uhr
Musikalische Begleitung: Jörg Schumann Querflöte/Saxophon

Öffnungszeiten  Mo - Do 0800 - 1600  Fr 0800 - 1700  Sa/So 1100 - 1700

Sechs Künstler mit sehr unterschiedlichen Kunstrichtungen haben sich zusammengefunden und so ist ein spannendes und faszinierendes Kaleidoskop der Kunst entstanden, das den Trollseeturm des Holländerhofes in ein lebendiges und vielseitiges Kunstabenteuer mit Holzbildhauerei, Öl und Acryl, Collagen, Karrikaturen, Fotografie und Aquarellen verwandelt.

Unter dem Motto „TROLL – ART / Ein Turm – sechs Künstler" laden die Künstler und der Holländerhof in den zum Kulturturm ausgebauten ehemaligen Bunker in Flensburg, Trollseeweg 19a, vom 26. August bis zum 25. September ein. Die Vernissage findet am Freitag, den 26. August um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler statt. Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung von Jörg Schumann, Querflöte und Saxophon. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist vom 26. August bis zum 25. September jeweils Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Seit 2009 lebt der gebürtige Schweizer Martin Pfeiffer er in Flensburg. Aus einheimischen Hölzern entstehen klassische, figürliche Skulpturen, Menschen in unterschiedlichen Seins- und Gefühlszuständen. In seiner aktuellen Schaffensphase setzt er sich mit beweglichen (Holz-)Objekten auseinander. Inspiration und Herausforderung sind ihm die genialen Erfindungen der Natur.

Daniela Licht aus Ausacker begibt sich auf eine verspielte Entdeckungsreise mit Öl, Tusche und Pigmenten, erarbeitet ihre Bilder und Collagen in einer freien Malerei, die einem inneren Impuls entspringt und dem Zufall und den Gefühlen Raum gibt. Es ist ihr eine Freude, mit ihrer Kunst Menschen mit Form und Farbe innerlich zu berühren und mit ihnen im inspirierenden Austausch zu sein.

Reinhard Duschl war in SH bis 2005 als Lehrer tätig und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler mit Atelier in Flensburg. Bei den meisten seiner Arbeiten verwendet er Leim, der es ihm erlaubt, Flächen zu versiegeln, sie mit Farbe zuzudecken und stellenweise wieder freizulegen.So dringt er in die 3. Dimension vor und baut Bilder sozusagen durch das Aufeinanderkleben auf.

Winfried Gustav Papke aus Flensburg hat seine künstlerische Tätigkeit bei dem Glücksburger Bildhauer und Zeichner Siegbert Amler erlernt. Seine Spezialgebiete sind die bildhafte Darstellung von Mensch und Tier bis zur Situationskomik, Karikaturen, kritische Zeichnungen als Erläuterungen und Bebilderungen von Texten und aktuellem Tagesgeschehen sowie Illustrationen.

Heinrich Klang aus Sörup fasziniert Licht und die Möglichkeit, es in gestalteter Form als Bild zeigen zu können. Die Motive seiner Farb-Licht-Bilder entstehen im Glaskörper: Er kombiniert Glas unterschiedlicher Form und Farbe und schmilzt es in einem Brennofen. Nach dem Ausglühen der Glasmasse betrachtet er den „Rohstoff" mit einer 10-fach vergrößernden Lupe und arbeitet Motive heraus, die er dann mit Hilfe der Kamera erfasst.

Für den Maler Norbert Rath aus Langballigholz ist die Aquarellmalerei die faszinierendste Möglichkeit, Stimmungen darzustellen – sei es eine Landschaft bei Sonnenaufgang, sei es eine Gewitterfront, die sich in drohenden Wolken über See nähert. Ausgebildet wurde er durch den englischen Maler Derek Wilford, ein Mitglied der „Royal Academy of Arts" der es verstanden hat, ihn sehr gründlich und intensiv mit den Geheimnissen der Aquarellmalerei vertraut zu machen.